04. - 06. September 2026 Spontan ins Elsass
Mittlerweile ist es September, wir haben den Garten wieder einmal gründlich überarbeitet, den Teich gereinigt und dabei Blut und Wasser geschwitzt. Nicht schön. Der Lagerkoller setzt ein. Ich will hier weg.
Es ist Freitagmorgen. Wir sitzen beim Frühstück. Und plötzlich: Lass uns heute ins Elsass fahren, Jan will früher Feierabend machen. Ich kümmere mich um die erste Übernachtung, der Rest findet sich.
Jan verschwindet in die Firma, ich räume Notwendiges zusammen und ins Womo. Gegen 16.15 Uhr geht es los. Wir haben zwischendurch mal stockenden Verkehr, kommen aber im Großen und Ganzen gut voran und treffen gegen 20.00 Uhr in Dambach-la-Ville ein. Unsere Energie reicht nur noch für eine Gassi-Runde und Abendessen. Nix Gemüse-Lasagne, Brotzeit ist angesagt.
Der Regen weckt uns zwischendrin immer wieder mal und hält uns in Bewegung - Dachluke auf - Dachluke zu.
Morgens sausen wir schnell zum Einkaufen und machen uns auf den Weg nach Le Markstein. Dort stehen wir wieder mit traumhafter Aussicht. Wir frühstücken unter dicken grauen Wolken mit dem Versprechen auf Wetterbesserung. Und wirklich kommt die Sonne durch. Da wir auf ca.1.200 m stehen, stört die Sonne nicht, die Temperaturen bleiben angenehm.
Wir sehen sehr viele Wanderer und kaum, dass die Sonne durch kommt, bevölkern auch unzählige Gleitschirmflieger den Himmel. Der Blick in die Ferne wird klarer, wir sehen so langsam die Alpen im Hintergrund. Zusammen mit dem Sonnenunteruntergang ergibt das eine wunderschöne Abendstimmung.
Die Nacht bleibt trocken. Unser Bub hat scheinbar abends zuvor zuviel getrunken und möchte morgens um 06.30 Uhr zum Baum. Vielleicht will er aber auch nur den tollen Blick auf die Berge genießen.
Nachdem wir ja nur einen kurzen Ausflug machen, müssen wir bereits daran denken, wieder heimzufahren. Der Kompressor für unser Luftfahrwerk geht ein, glücklicherweise erst, als wir schon wieder passable Fahrhöhe erreicht haben.
Frühstück in 1.343 m am Grand Ballon. Das Wetter ist schön, die Aussicht fantastisch. Wir wollen anschließend nur wenig Autobahn fahren, beschließen wir, es reicht völlig, erst bei Ulm aufzufahren.
Wir schlängeln uns über Teile der Route des Crêtes nach Cernay, sehen uns Tor und Kirche an, dann weiter über die Grenze - ja, es wird weiter kontrolliert - zurück nach Deutschland. Über Landstraßen fahren wir Richtung Ulm, wir brauchen zwar länger, haben dafür aber keinen Stau.
Rechtzeitig zum Hunde-Abendessen sind wir daheim.





































































